Aktuelle Stellenangebote

Stellenangebot Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

Wir sind:
Ein motiviertes Team mit viel Freude an unserer Arbeit.

Wir suchen ab November oder nach Vereinbarung:
Sie, als neues Teammitglied zur Verstärkung für die Rezeption, den Labor- und Funktionsbereich sowie den Bereich der Substitution.

Vollzeit mit 36 Wochenstunden; Teilzeit – flexibel mit 30 Wochenstunden

Sie zeichnet aus:
Freude an der Arbeit im Team, Begeisterung an der Kommunikation mit Patienten, Aufgeschlossenheit bezüglich der Behandlung von Patienten mit Suchterkrankungen, Sicherheit am PC und Freude daran, immer wieder Neues zu lernen.

Wir bieten Ihnen:
– ein aufgeschlossenes, engagiertes Team
– eine modern ausgestattete Hausarztpraxis
– einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz
– eine zentrale Lage mitten in Köln-Sülz mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
– Weiterbildungsmöglichkeiten
– die Zahlung von Weihnachtsgeld

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung an info@hausarztpraxis-suelz.de!

Ihr Praxisteam

 

Medizinische Betreuung von Spitzensportlern:

Seit einigen Jahren behandelt Dr. Ockenfels als Teil des medizinischen Staffs das Profi Basketball Team der RheinStars Köln

 

Aktuelle Ausstellung in unserer Praxis

ZUR AKTUELLEN AUSSTELLUNG:

„….und um die Ecke die Bagger“

Im Sommer 2019 bin ich für ein Semesterprojekt an der Fotoakademie Köln in die Umsiedlungsdörfer Kuckum und Keyenberg sowie das mittlerweile komplett abgerissene Immerath gefahren. Mein erster Termin war ein sogenannter „Dorfspaziergang“ in Kuckum, mit dem die Teilnehmer gegen den Abriss der Ortschaft protestiert haben.  Eine ältere Dame sagte damals: „wir setzen große Hoffnung auf Greta Thunbergs Bewegung Fridays for Future“. Dahinter steckte wahrscheinlich der Gedanke: der Druck auf die politischen Entscheider, die Klimaschutzziele schneller umzusetzen, wächst. Und: vielleicht kann man die Dörfern doch noch retten. In den folgenden Monaten war ich immer wieder dort und habe mich mit einzelnen Personen getroffen. Derweil standen mehr und mehr Container vor den Häusern. Es gibt die, die gegen den Abriss ihres Hauses und ihres gewohnten Umfelds ankämpfen. Und eben die, die ihre Häuser ausräumen und gehen. Weil sie sich mit der Entschädigung ein neues Haus gebaut haben oder auch einfach keine Lust bzw. Energie für die ständige Konfrontation haben. Im Frühjahr und Sommer sind die Dörfer sehr schön. Sattes Grün, Pferde, Weiden, Felder, gewachsene Ortsstrukturen mit alten Häusern. Wer mal nach Kuckum kommt, sollte sich die Kirche anschauen (und gleichzeitig den Duft von den unglaublich leckeren Hefebrötchen der gegenüberliegenden Bäckerei Laumann schnuppern). Aber die Dörfer sind auch umzingelt von Pumpen, die LKW’s donnern durch, der Tagebau mit den großen Baggern ist in Sichtweite und die Geisterhäuser nehmen zu. Bleiben oder gehen – in diesem schwierigen Umfeld muss jeder dort seine Entscheidung treffen. Ich hätte der Vollständigkeit halber gern auch im Tagebau die dort arbeitenden Personen fotografiert. Auch sie stehen vor Veränderungen, denn ihre Arbeitsplätze werden irgendwann wegfallen. Nach einigen hartnäckigen Anrufen in der Pressestelle von RWE war man auch bereit, mich in den Tagebau zu lassen. Warum es trotzdem nicht geklappt hat – dazu diese Mail aus der Pressestelle: „Guten Tag, Frau Oster.  Ich erreiche Sie gerade telefonisch nicht. Leider habe ich keine guten Nachrichten für Sie, was Ihre Fotografie im Tagebau angeht: Ich habe zahlreiche Baggerführer, Instandhalter etc. angesprochen bzw. ansprechen lassen, aber es ist keiner bereit, sich zu Verfügung zu stellen….Tut mir leid. Gruß….“

Die Kohlekommission hat einen Ausstiegsplan für die Kohle erarbeitet aber um die Umsetzung der Beschlüsse gibt es Streit. Der Konflikt geht also weiter, genau wie die Arbeiten im Tagebau und der Widerstand gegen den Abriss der Ortschaften.

Januar 2020/ Andrea Oster